Aufnahmen

Im Frühjahr 2016 haben wir unser erstes Demo mit vier Tracks im Studio von Feire-Records aufgenommen.

Im Frühjahr 2017 konnten wir dann mit den Aufnahmen von zwölf Stücken für unser Album beginnen. Dabei hatten wir die komfortable Situation, dass wir jederzeit Zugang zum Studio und zusätzlich einen externen Zugriff auf die Aufnahme hatten. So konnten wir unterschiedliche Aufnahmetechniken ausprobieren und das Songwriting über den Prozess der Aufnahmen abschließen. Das kommt Einem doch sehr zugute, wenn Job und Familienleben neben den Aufnahmen weiterlaufen.
Kehrseite der Madaille war, dass uns das Probieren und die Aufnahme vieler Spuren dann auch zwei Jahre beschäftigt hat, sodass wir im Frühjahr 2019 das fertige Album präsentieren konnten.

Für alle Interessierten hier ein paar Impressionen von den Aufnahmen.

Für die erste Gitarre wollten wir gerne eine Art „Wall of Sound“ als breite Grundlage erstellen. Dafür haben wir sechs Amps, jeweils drei rechts und links, mit demselben Signal gefahren und zusätzlich eine Stereo-Raummikrophonierung hinzugefügt. Zur späteren Abstimmung der Spuren wählten wir auf jeder Seite je zwei Röhren-Amps für verzerrte Sounds und je einen Transistor-Amp als Cleanes-Signal. Die Effekte kamen dabei fast ausschließlich von den Amps. Lediglich für den Acoustic-Amp musste das Signal über ein Boss OS-2 etwas angefrischt werden.
Den Aufbau könnt Ihr den Bildern entnehmen:

Rechte Seite: Huges&Kettner TubeMeister 18, Acoustic G100T, Echolette CA-30
Linke Seite: Orange Tiny Terror über die Laney-Box, Blackstar HT5 und Peavey Bandit 65

Wenn man ein Signal auf sechs Amps verteilt, muss man natürlich ein wenig tricksen, um keine Phasenprobleme oder Brummschleifen zu erhalten. Dabei haben wir eine Kombination aus ABY-Schaltern, DI-Boxen und anderen Kniffen wählen müssen, die dann im Endeffkt erstaunlich gut funktioniert haben.

„Durchschleifen“ des Transistor-Amps – rein in den High-Gain, raus aus dem Low-Gain
Such den Signalweg – ja fein – wo kommt das Signal und wo geht es hin?

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